Profimannschaft 29.05.2015, 12:57 Uhr
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KVASINA FIEBERT DOPPEL GEGEN SALZBURG ENTGEGEN

Als Torschütze an zwei Fronten hat sich Marko Kvasina voriges Wochenende für das Salzburger Fußball-Doppel eingeschossen. Der 18-Jährige ist damit sowohl für das letzte Spiel der tipico Bundesliga am Sonntag (16:30 Uhr) in der Generali-Arena als auch für das ÖFB-Samsung-Cup-Finale am Mittwoch (20:30 Uhr) in Klagenfurt gerüstet.

© Bildagentur Zolles KG Kvasina fiebert Doppel gegen Salzburg entgegen

Der Stürmer hatte vergangenen Freitag zum 5:0 unserer Amateure in der Ostliga gegen SR Donaufeld ein Tor und einen Assist beigesteuert, und am Sonntag in Ried als Joker gestochen. Marko Kvasina war in der 67. Minute für Thomas Salamon eingewechselt worden und ebnete neun Minuten später mit dem wichtigen 1:0 den Weg zum 2:0-Erfolg.

„Reinzukommen ist immer schwer, noch dazu auswärts und gegen einen defensiv gut stehenden Gegner. Dass ich das erste Tor schoss und am zweiten beteiligt war, freut mich natürlich sehr“, sagte der großgewachsene ÖFB-Nachwuchs-Kicker nach seinem dritten Treffer in der obersten Spielklasse.

Damit hat er seine Serie fortgesetzt. Kvasina markierte mit seinen drei Toren in drei Spielen jeweils das 1:0 und danach hat der FK Austria Wien nie verloren. Könnte unser junger Mann mit der Rückennummer 27 seine Serie nicht noch fortsetzen? Er hätte nichts dagegen: „Ich hoffe, wieder das erste Tor zu erzielen und wir gewinnen wieder.“

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Der Dreier im Innviertel sei im Hinblick auf den Saison-Kehraus überaus wichtig gewesen, man habe dadurch zusätzliches Selbstvertrauen getankt und jeder wisse, man könne noch gewinnen. „Wir sind guter Dinge“, meinte Kvasina vor den letzten zwei Partien gegen den Meister aus Salzburg.

In der Meisterschaft haben die Violetten auch noch ein Ziel vor Augen, liegt doch die SV Ried, die am Sonntag zu Sturm Graz muss, nur noch einen Punkt vor uns. „Der sechste Tabellenplatz schaut besser aus als der siebente, aber natürlich ist beides einer Austria nicht würdig“, betonte Kvasina.

Gegen Jungbullen schon getroffen

Sollte der Angreifer, dessen Vorbild Mario Mandzukic ist, gegen die „Bullen“ zum Einsatz kommen, dann wäre es eine Premiere. Denn der 2011 von der Vienna geholte und im Herbst 2014 zu den Profis aufgestiegene Kvasina spielte im violetten Dress noch nie in der Bundesliga gegen die Mozartstädter.

Beim 2:4 am 6.12.2014 saß er auf der Bank und beim 1:3 am 4.4.2015 in Salzburg gehörte er nicht dem Kader an. Bisher hatte unser Spieler mit der Körpergröße eines Basketballers (1,94 m) „nur“ in der ÖFB-Jugendliga dreimal mit den jungen „Bullen“ Bekanntschaft gemacht. Bei einem Sieg und zwei Niederlagen erzielte er zwei Tore.

In der 36. und letzten Liga-Runde könnte er seinen Einstand bei den „Großen“ feiern. „Gegen den Meister anzutreten, ist ein besonderes Spiel. Es ist wieder eine Partie, in der man sich beweisen und Moral holen kann“, meint Kvasina.

2:0-Sieg in Ried © Bildagentur Zolles KG

Für Sonntag sieht er für die Veilchen vor eigenem Publikum durchaus Chancen auf ein Erfolgserlebnis. „Wir werden alles geben, um drei Punkte zu holen und den Salzburgern ein bisschen einen Vorgeschmack auf Mittwoch zu geben“, nannte er seine Erwartungen. Und sollte die Austria mit einer sogenannten B-Elf antreten, dann glaubt er, dass diese dann gleichstark wäre wie die zweite Garnitur des Gegners.

Kvasina im Profikader

Ob Kvasina so wie vor einer Woche abermals zuerst bei den Amateuren in der Ostliga (diesmal gegen Rapid II am heutigen Freitag auf dem Elektra-Platz/18:30 Uhr) und dann bei den Profis spielen wird, wusste er noch nicht. „Das weiß nur der Trainer. Ich hoffe, dass ich am Sonntag eine Rolle spiele. Gegen Rapid will man auch spielen, aber der Sonntag ist wichtiger.“

Trainer Andreas Ogris war in seiner Entscheidungsfindung am im Rahmen der Pressekonferenz am Freitag schon weiter: „Marko ist am Sonntag im Kader gegen Salzburg.“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 20 42
2. FC Red Bull Salzburg 20 40
3. SK Puntigamer Sturm Graz 20 39
4. FK Austria Wien 20 37
5. SK Rapid Wien 20 27
6. FC Admira Wacker Mödling 20 23
7. RZ Pellets WAC 20 22
8. SV Guntamatic Ried 20 20
9. SKN St. Pölten 20 18
10. SV Mattersburg 20 14
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