Profimannschaft 19.05.2015, 10:00 Uhr

ADMIRA-SPIEL WIRD UM NICHTS LEICHTER ALS DERBY

„Wir werden aufstehen und am Mittwoch wieder versuchen, drei Punkte zu machen!“ Trainer Andreas Ogris richtet seinen Blick nach dem verlorenen Derby schon auf das vorletzte Heimspiel des FK Austria Wien.

Admira-Spiel wird um nichts leichter als Derby

In der 34. tipico-Bundesliga-Runde kommt Nachzügler Admira Wacker in die Generali-Arena (20:30 Uhr). Bis dahin haben Ogris und seine Betreuer nur kurz Zeit zum Analysieren und um die Moral der Spieler aufzurichten. „Wir werden uns das eine oder andere einfallen lassen. Wir werden genau analysieren, was passiert ist. Wir werden alle Dinge klar ansprechen, die wir nicht gut gemacht haben und das waren sehr viele“, sagte Andy Ogris nach dem 1:4.

Der 50-Jährige sprach von einem „Rapid-Sieg, der in Ordnung ging - auch in dieser Höhe.” Seine Mannschaft habe von der ersten Minute an einfach nicht zu ihrem Spiel gefunden, nicht die nötige Aggressivität gezeigt. „Wir haben die Zweikämpfe in wichtigen Zonen verloren“, meinte Ogris. Auch den Ausgleich zum 1:1 nach der Pause durch einen Schuss von David de Paula ins rechte Kreuzeck habe nicht zur Festigung seiner Truppe beigetragen. Er bemängelte außerdem das Pass- und das Flügelspiel. „Es war ein rabenschwarzer Tag“, resümierte der Ex-Teamstürmer nach seinem ersten Trainer-Derby.

Und er versprach: „Bis zum Cup-Finale werden wir uns anders präsentieren!“ Aber schon die kommende Aufgabe im zweiten Teil der englischen Woche gegen die Admiraner, die in der Tabelle nur drei Punkte vor Schlusslicht SC Wr. Neustadt rangieren und gegen den Abstieg spielen, wird um nichts leichter als jene im Derby war.

„Die Südstädter kämpfen ums Überleben, sie werden daher mit großem Engagement kommen und bei uns punkten wollen“, erwartet Markus Suttner ein intensives Match. Unser Kapitän hat zuletzt auswärts beim 1:1 gegen Admira gescort. „Wir haben damals nicht gewonnen, deshalb ist dieser Treffer nicht in meiner Erinnerung geblieben“, sagte unser linker Verteidiger, der am 14. März per Freistoß in der 82. Minute die Führung erzielt hatte. Diese glich Markus Katzer damals drei Minuten später noch aus.

Der Treffer war übrigens der bisher einzige von Suttner gegen Admira, gegen die er in bisher 19 Spielen (Bilanz 10-4-5) viermal als Assistgeber auftrat. Mit drei Toren und einem Assist steht Philipp Zulechner gegen die Niederösterreicher nach seinen acht Partien (3-2-3) in der Statistik.

Auch unser Stürmer, der zuletzt mit den Amateuren in der Ostliga sein Comeback nach Muskelfaserriss gab und dabei einen wichtigen Treffer erzielte, erwartet gegen die Admiraner eine genauso schwierige Partie wie gegen die Hütteldorfer. „Der Gegner wird um jeden Zentimeter, um jeden Ball und jeden Punkt kämpfen. Er wird alles in die Waagschale werfen, was er hat“, warnte der Wiener. Beim 1:1 im März in der Südstadt war der Angreifer bis zur 76. Minute im Einsatz gewesen.

Lukas Rotpuller steht vor seinem zehnten Einsatz (4-4-1) gegen die Admiraner. Wie alle Violetten war er nach dem Derby frustriert und meinte richtig: „Jeder muss sich an der eigenen Nase packen!“ Der Innenverteidiger war bei unserem jüngsten Derby-Sieg (2:1) daheim am 8.3. als Torschütze aufgetreten.

Gegen die Rapidler, gegen die wir uns erstmals seit 2001 im Happel-Stadion geschlagen geben mussten, haben wir die Saison mit zwei Siegen (3:2/auswärts, 2:1/heim), einem Remis (2:2/h) und einer Niederlage (1:4/a) positiv abgeschlossen. Um auch gegen Admira im Plus (bisher 1:2/a, 4:0/h, 1:1/a) zu bilanzieren, muss ein Erfolg her.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 36 81
2. FK Austria Wien 36 63
3. SK Puntigamer Sturm Graz 36 60
4. CASHPOINT SCR Altach 36 53
5. SK Rapid Wien 36 46
6. FC Flyeralarm Admira 36 46
7. SV Mattersburg 36 43
8. RZ Pellets WAC 36 42
9. SKN St. Pölten 36 37
10. SV Guntamatic Ried 36 35
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