Bundesliga 14.04.2015, 14:49 Uhr

PROTEST GEGEN URTEIL, WAC-SPIEL NICHT BETROFFEN

Der FK Austria Wien ist am Montag vom Senat 1 der Österreichischen Fußball-Bundesliga wegen der Verwendung von Pyrotechnik sowie der damit verbundenen Verletzung von Veranstaltungsbestimmungen gem. § 116 ÖFB-Rechtspflegeordnung mit einer Geldstrafe sowie mit einer einmaligen Sperre der Ost-Tribüne belegt worden. Eine Entscheidung, gegen die der FK Austria Wien Protest einlegt, wodurch das kommende Heimspiel gegen den WAC (So., 19.4., 16:30 Uhr) nicht von dieser Sperre betroffen ist.

Protest gegen Urteil, WAC-Spiel nicht betroffen

Als Begründung für den Protest nennt Vorstand Markus Kraetschmer „ganz klar die Tatsache, dass es für den Klub hinsichtlich der Verantwortlichkeit einen wesentlichen Unterschied ausmacht, ob Pyrotechnikvergehen bei Spielen in der Generali-Arena oder bei Auswärtsspielen, wo die Austria kein Veranstalter ist und somit nur eingeschränkte Rechte besitzt, stattfinden“.

Die Vergehen wurden in den Meisterschaftsspielen FC Admira Wacker Mödling – FK Austria Wien (25. Runde, 14.03.2015) sowie FC Red Bull Salzburg – FK Austria Wien (27. Runde, 04.04.2015) begangen. Der Senat 1 widerrief daher die wegen der Vorfälle beim letzten Auswärtsderby  (15. Runde, 09.11.2014) bedingt nachgesehene Sperre des Heimfansektors.

Täter mit Hausverbot belegt

In diesem Zusammenhang distanziert sich der FK Austria Wien einmal mehr von der illegalen Verwendung von Pyrotechnik und betont, dass aufgrund der guten Zusammenarbeit der zuständigen Sicherheitsverantwortlichen mit dem eigenen Ordnerdienst bei den jeweiligen Auswärtsspielen alle Täter noch vor Ort ausgeforscht und mit einem Hausverbot belegt werden konnten, zudem ein bundesweites Stadionverbot beantragt wurde.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 31 71
2. SK Puntigamer Sturm Graz 31 60
3. SK Rapid Wien 31 55
4. LASK 31 54
5. FC Flyeralarm Admira 31 46
6. FK Austria Wien 31 39
7. SV Mattersburg 31 39
8. CASHPOINT SCR Altach 31 34
9. RZ Pellets WAC 31 23
10. SKN St. Pölten 31 11
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