Akademie 30.03.2015, 10:13 Uhr
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ÖFB-U19 IN WR. NEUSTADT UM EM! PLUS: MUHR!

Österreichs U19-Auswahl (Jahrgang 1996), in deren Kader sechs Austrianer aufscheinen, spielt am Dienstag (13:00 Uhr) in Wiener Neustadt (nicht in der Verbund-Akademie) gegen Italien um die Teilnahme an der EM-Endrunde 2015.

© Bildagentur Zolles KG ÖFB-U19 in Wr. Neustadt um EM! Plus: Muhr!

 Gewinnt das ÖFB-Team und siegt im Parallelspiel Kroatien nicht gegen Schottland, dann ist die Mannschaft von ÖFB-Trainer Hermann Stadler Gruppen-Erster und fährt zur UEFA-EM nach Griechenland (6. bis 19. Juli). 

Die Squadra Azzurra hatte wie die ÖFB-Auswahl mit diesem Jahrgang 2013 die U17-WM-Endrunde in den Vereinigten Arabischen Emiraten erreicht. „Das Spiel hat nun Endspiel-Charakter“, sagt Austrias Akademie-Leiter Ralf Muhr zur Ausgangslage.
 

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Schlug Kroatien zuletzt mit 2:0: Österreichs U19-Team © amaspics.at

Spiel gegen Italien von Austria-Akademie verlegt 

Ursprünglich war die Partie der Österreicher gegen Italien in der Verbund-Akademie des FK Austria Wien angesetzt gewesen, musste aber kurzfristig aus organisatorischen Gründen und wegen des großen Zuschauer-Interesses nach Wr. Neustadt verlegt werden.

Im Kader von Stadler stehen mit Osman Hadzikic, Sascha Horvath, Marko Kvasina, Petar Gluhakovc, Michael Endlicher und Stefan Jonovic gleich sechs Violette.

Die Austria ist oder war dieser Tage überhaupt ein Großlieferant für diverse Nachwuchs-Auswahlen. Sie stellte insgesamt 16 Jungveilchen, die sich von den Profis bis hinunter zur U15 rekrutieren.

Davon profitiert nicht nur der Spieler selbst, sondern auch dessen Mitspieler im Klub. Sie werden dadurch motiviert, es den Kollegen gleichzutun Ralf Muhr über Einberufungen

„Das ist eine weitere Auszeichnung und ein Beweis für die herausragende Arbeit der Austria im Nachwuchs und in der Akademie“, erklärt Muhr mit Stolz.

Solche Berufungen für internationale Aufgaben würden jeden Spieler in seiner Entwicklung weiterbringen und seien etwas Besonderes. „Davon profitiert nicht nur der Spieler selbst, sondern auch dessen Mitspieler im Klub. Sie werden dadurch motiviert, es den Kollegen gleichzutun“, meint der 44-Jährige.

U17 mit zwei Austrianern löste schon EM-Ticket

Während die U19 am Dienstag noch um die EM-Teilnahme kämpft, hat es das rot-weiß-rote U17-Team (Jahrgang 1998) in Gruppe 5 als ungeschlagener Tabellenerster bereits geschafft und sich in Krasnodar vor Gastgeber Russland, Wales und Island das EM-Ticket für Bulgarien (6. bis 22.5.2015) gelöst. Im Kader von Austria-Legende Manfred Zsak standen mit Dominik Krischke und Arnel Jakupovic zwei Violette.

So groß die Freude über seine Schützlinge auch ist – abseits des Rasens hatte Muhr zuletzt viel zu tun. Mit Christoph Glatzer, dem Bruder des früheren Austria-Spielers Rene Glatzer, kam ihm nämlich vor ein paar Tagen der U15-Trainer kurzzeitig abhanden. Der 39-Jährige stieg zum interimistischen Co-Trainers der Profis auf.
 
„Es war der ausdrückliche Wunsch von Andy Ogris, der Christoph aufgrund der gemeinsamen Trainerausbildungs- und Akademie-Tätigkeiten kennt“, erzählte Muhr, der aufgrund der aktuellen Situation natürlich ja sagte, weil: „Alle positive Energie muss gerade jetzt zur Profimannschaft strömen.“

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Christoph Glatzer, der früher im gehobenen Amateur-Bereich (u.a. VfB Mödling) gekickt hat, ist schon seit vielen Jahren als Austria-Trainer tätig und deckte im Nachwuchs auchb Organisatorisches und die Schul-Koordination ab. Der Göttelsbrunner hat viel Erfahrung mit Talenten.

Serdar anstelle Glatzers neuer U15-Trainer 

Durch den Abgang von Glatzer mitten in der Saison ist unser Akademie-Chef wieder einmal gefordert gewesen. Er musste kurzfristig einen Ersatz für die U15 aufstellen und fand ihn in der Person von Robert Serdar. Der 46-jährige Wiener, der 2014 als Co-Trainer unserer U18 arbeitete, besitzt die UEFA-A-Lizenz und kommt zumindest einmal bis Sommer zurück.

Mit Roman Mählich, der interimistisch für Ogris als Trainer unserer Amateure engagiert wurde, gab es ebenfalls eine externe Nachfolge. „Es wäre eine optimale Lösung, den erfahrenen Roman nach dem Sommer im Bereich Individualtraining oder auch Spielerbeobachtung im Akademie- und Profibereich weiterhin einzusetzen“, wünscht sich Muhr.