Profimannschaft 13.03.2015, 08:59 Uhr

DE PAULA IST AUSTRIAS LETZTER MATCHWINNER IN DER SÜDSTADT

Fünfmal stand David de Paula in der tipico-Bundesliga-Saison 2014/15 bisher in der Startelf des FK Austria Wien. Die Chancen, dass der Spanier am Wochenende sein halbes Dutzend vollmacht, stehen nicht schlecht. Aus zweierlei Gründen ist der Baske für das Auftaktspiel der 25. Runde am Samstag (16:00 Uhr) in der BSFZ Arena gegen Admira Wacker ein Kandidat für die Elf von Cheftrainer Gerald Baumgartner.

De Paula ist Austrias letzter Matchwinner in der Südstadt

Einerseits fallen mit Fabian Koch, Jens-Styger Larsen (beide verletzt) zwei gelernte Rechtsverteidiger und mit Christian Ramsebner, der zuletzt gegen Rapid eingesprungen war, aber nach seiner Gelb-Roten Karte gesperrt ist, drei Spieler für den Part aus.

„Zu beginnen, freut einen immer, egal wo. Ich bin bereit, wenn der Trainer sagt, ich spiele rechts hinten,“ versicherte der Legionär, der zum ersten Mal Erfahrungen als rechter Abwehrmann schon vor 18 Jahren in seiner Heimat gesammelt hatte.

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De Paula hat im Derby eine gute Leistung geboten. Gegen Rapid war er auf der rechten Flanke vor Ramsebner aufgeboten worden. „Es war ein bisschen schwierig am Anfang. Es ist eben etwas anderes, wenn man bei einer solchen Atmosphäre in der zweiten Hälfte eingewechselt wird“, erklärte der 30-Jährige.

Aber auch diese Position war für ihn nichts ganz Neues. Schon bevor er im Sommer 2012 nach Österreich wechselte, hatte er auf der Seite gespielt. „Mir gefällt es auch dort, wenngleich man als zentraler Mittelfeldmann mehr Ballkontakte hat“, gestand De Paula.

Beim 2:1 gegen Rapid hatte der Iberer gleichzeitig sein Comeback in der Startelf der Austria gegeben, in der er davor am 21.9.2014 in Salzburg gegen den Meister gestanden war. Damals fixierte er bei unserem 3:2-Erfolg die wichtige 2:1-Führung.

Ein besonderer Treffer verbindet den Routinier auch mit Admira und der Südstadt. Fast auf den Tag genau vor einem Jahr nämlich, am 22. März 2014, gelang ihm dort das Goldtor zum 1:0-Sieg der Veilchen. Dieses Tor widmete der Schütze seinem Sohn Lukas.

Wir müssen die drei Punkte aus dem Derby bestätigen. David de Paula

Der Filius war damals noch nicht geboren, mittlerweile hat er aber vor drei Monaten das Licht der Welt erblickt. Ob das Söhnchen später ebenfalls einmal die Karriere eines Fußballers einschlagen werde, ließ David mit den Worten „schau ma mal“ offen.

Gestärkt auch durch den 2:1-Erfolg über Rapid, wollen die Gäste gegen das Schlusslicht versuchen, „die drei Punkte aus dem Derby zu bestätigen“, wie es De Paula formuliert. Er hofft dazu, dass die Viola-Fans die Mannschaft auch dort zahlreich unterstützen werden.

„Denn es wird ein schwieriges Spiel, wie jedes in der Liga. Weil jeder hat seine Stärken, ist gefährlich“, warnte unsere Nummer 23 vor der Roten Laterne aus der Südstadt. In den zwei bisherigen Saisonduellen der beiden Klubs gewannen jeweils die Heimvereine (2:1 Admira bzw. 4:0 Austria).

De Paula, der im Jänner 2014 von Wolfsberg nach Favoriten übersiedelte, zählt zu jenen Spielern, deren Vertrag im Sommer ausläuft. In den letzten zwölf Runden plus Cup-Partien könnte der Jung-Vater - wie viele seiner Mitspieler ebenfalls - also Werbung in eigener Sache machen.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 20 42
2. FC Red Bull Salzburg 20 40
3. SK Puntigamer Sturm Graz 20 39
4. FK Austria Wien 20 37
5. SK Rapid Wien 20 27
6. FC Admira Wacker Mödling 20 23
7. RZ Pellets WAC 20 22
8. SV Guntamatic Ried 20 20
9. SKN St. Pölten 20 18
10. SV Mattersburg 20 14
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