Profimannschaft 20.02.2015, 07:49 Uhr
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MEILINGER SEHNT BESONDERES COMEBACK HERBEI

Seit Mitte Februar trainiert Marco Meilinger wieder mit der Mannschaft mit. Nach seiner über vierwöchigen Verletzungspause könnte er somit durchaus eine zusätzliche Option für die Pflichtspiel-Heimpremiere 2015 am Samstag (16:00 Uhr) in der Generali-Arena gegen Altach sein.

© Bildagentur Zolles KG Meilinger sehnt besonderes Comeback herbei

Es wäre für den Flügelflitzer ein ganz besonderes Comeback, steht er doch vor einem Jubiläum. Sein 100. Einsatz in der tipico-Bundesliga, der 20. für den FK Austria Wien, könnte schon in der 21. Runde winken. Vor dem "Hunderter“ hält Marco Meilinger bei insgesamt neun Liga-Treffern, im violetten Trikot gelangen ihm ein Tor und fünf Assists.

Der Linksfuß freut sich schon auf sein Jubiläum. „Wenn es nicht gegen Altach ist, dann vielleicht eine Woche später in Wiener Neustadt (Anm.: 18:30 Uhr)“, sagt der Salzburger. Das Wichtigste seien außerdem drei Punkte gegen die Vorarlberger. 

Natürlich sollte man nach einem negativen Spiel wie zuletzt auswärts gegen den WAC ein positives Resultat folgen lassen. „Wir haben in dieser Woche alles getan, damit wir im dritten Versuch den ersten Saisonsieg gegen Altach einfahren. Ich hoffe, es gelingt uns vor unseren Fans“, meint „Meili“.
 

Wir müssen besser im Kreieren von Torchancen werden und öfter zum Abschluss kommen und diesen mehr suchen. Marco Meilinger

Das 0:1 gegen den WAC hat er via TV verfolgt und kam wie viele zu dem bitteren Resümee: „Wir haben es selbst in der Hand gehabt, das Spiel zu gewinnen.“ Auf die Frage, was neben der Elfer-Verwertung noch anders werden müsse, antwortete der 23-Jährige: „Wir müssen besser im Kreieren von Torchancen werden und öfter zum Abschluss kommen und diesen mehr suchen.“

Das Saisonziel einer Europacup-Teilnahme 2015/16 haben Meilinger und Co aber trotz der enttäuschenden Auftaktniederlage nicht aus den Augen verloren. „Es sind noch viele Spiele und genug Punkte zu holen“, appelliert der Linksfuß vor dem Altach-Spiel an seine Mitspieler, sich von ihrer besseren Seite zu zeigen.

Die vier Neuen, die im Jänner zu uns wechselten, können den Violetten nach Meinung von Meilinger helfen, den Platz für den Europacup zu schaffen. Mit Raphael Holzhauser hat er schon in der ÖFB-U21 und mit Philipp Zulechner bei RB Juniors und der Salzburger U21 gemeinsam gespielt.

Marco Meilinger steht sein 100. Bundesliga-Einsatz bevor

Patrizio Stronati macht ebenfalls einen starken Eindruck, er ist körperlich sehr robust, ein schneller Innenverteidiger, er wird unserem Spiel sicher auch guttun“, beschrieb Meilinger den Tschechen. Ronivaldo ist verletzt, von ihm hat er anfänglich nicht viel gesehen, „da ich im Therapieraum mehr Zeit verbrachte“. Über ihn könne er jetzt noch nicht viel sagen.

So wird es auch dem brasilianischen Stürmer mit Meilinger ergehen, der im Herbst 19 Mal in der Liga dem Match-Kader angehörte und dabei 16 Mal in der Startelf stand. Gegen die Wolfsberger versäumte unsere Nummer sieben das erste Pflichtspiel seit seiner Verpflichtung im Sommer 2014.

Jetzt fühlt sich der Wirbelwind „schon wirklich sehr gut“. Er spüre die Verletzung (Außenband-Zerrung im Knöchel und Prellung am äußeren Unterschenkel jeweils rechts) nur noch ganz leicht, nach dem Aufwärmen kaum noch etwas. Passiert sind die Blessuren in der 12. Minute des zweiten Testspiels am 16. Jänner (8:1 gegen SC Neusiedl/See).

„Meili“ war schneller am Ball als ein Gegenspieler, der mit seinem Gewicht auf den rechten Fuß des Austrianers gefallen ist. Diesem hatte es dabei den Knöchel verdreht, was der Salzburger nicht gleicht gemerkt hatte. „Nach zwei Tagen ist der Schmerz vom Oberschenkel in das Sprunggelenk gezogen“, erinnert er sich.

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Dazu kam noch, dass sich ein wenig Flüssigkeit in der Achillessehne gebildet hatte. „Ich habe mir gedacht, es würde alles nicht so schlimm sein und im Trainingslager schon wieder gehen“, erzählte Meilinger. Das war ein Irrtum, die Verletzung hartnäckiger als im ersten Augenblick angenommen.

„Als ich am ersten Tag im Camp, auf das ich mich so gefreut hatte, in den Schuh schlüpfen wollte, dachte ich, es ist ein Scherz, es ging nicht.” So musste der Verletzte kleinere Schritte auf dem Weg zurück machen. Mit einer über vierwöchigen Pause hatte er jedoch nicht gerechnet.

Belek und die dortigen intensiven Massagen und Behandlungen haben dem Flügelspieler sehr geholfen. Dort habe er mehr Therapien gehabt, als er auf dem Platz gestanden sei. Dazwischen hatte er öfters Einheiten mit dem Ball versucht. „Wenn ich jedoch mit dem rechten Bein den Ball gespielt habe, bekam ich einen Stich“, berichtete Meilinger, der jetzt einmal sehr froh ist, wieder im vollen Mannschaftstraining mit von der violetten Partie zu sein.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 26 56
2. CASHPOINT SCR Altach 26 49
3. FK Austria Wien 26 47
4. SK Puntigamer Sturm Graz 26 45
5. FC Flyeralarm Admira 26 33
6. RZ Pellets WAC 26 32
7. SK Rapid Wien 26 30
8. SKN St. Pölten 26 27
9. SV Mattersburg 26 24
10. SV Guntamatic Ried 26 23
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