Profimannschaft 25.02.2015, 08:42 Uhr

BEI 5:2: JÜNGSTE STARTELF IN DREI-PUNKTE-ÄRA!

Der 5:2-Sieg über Altach eröffnete Gerald Baumgartner neue Aufstellungs-Varianten. Der Trainer vernimmt im Training zudem eine "starke Reaktion jener Spieler, die zuletzt nicht in der Startelf standen".

Bei 5:2: Jüngste Startelf in Drei-Punkte-Ära!

Seit der Saison 1995/96 erntet man in Österreichs Bundesliga drei Punkte pro Sieg (zuvor zwei Zähler). Doch mit einer derart jungen Mannschaft, wie sie Austria-Trainer Gerald Baumgartner am vergangenen Samstag gegen Altach aufs Feld schickte, war dies zuvor noch nie gelungen.

23 Jahre und 330 Tage war das Line-up des Bundesliga-Rekordmeisters beim 5:2-Sieg gegen die Vorarlberger im Durchschnitt jung. Und: Die drei Jüngsten am Platz, nämlich Marko Kvasina (18, Assist), Patrizio Stronati (20, Tor) und Raphael Holzhauser (22, Tor) waren allesamt an Treffern beteiligt.

Baumgartner hebt Einstellung hervor

© FK Austria Wien
Christian Ramsebner und Daniel Royer in einem Zweikampf © FK Austria Wien

Was Baumgartner aber als noch wichtiger empfindet: Bereits am Sonntag, als die Startelf-Spieler regenerierten und der Rest auf dem Platz trainierte, „war die Intensität enorm hoch, haben alle Spieler, die gegen Altach nicht oder kürzer zum Einsatz gekommen sind, Vollgas gegeben und sich aufgedrängt“.

Nachdem Baumgartner zuletzt vier personelle Änderungen im Vergleich zum Frühjahrs-Auftakt vornahm, lässt er sich nicht in die Karten blicken, wer am Wochenende gegen Wiener Neustadt das Rennen macht. Nur so viel: "Der Kampf ums Leiberl ist da."

Dienstagvormittag war in der Kraftkammer gearbeitet worden, ehe sich die Spieler am Nachmittag in einem intensiv geführten Trainingsspiel maßen. Trotz der internen Konkurrenz gibt es zurzeit keine durch Zweikämpfe hervorgerufenen Verletzungen: Ronivaldo trainiert aufgrund von Problemen im Leisten- und Adduktoren-Bereich nach wie vor individuell, Bernhard Luxbacher und Thomas Salamon fehlen aufgrund von grippalen Infekten.