Tradition 23.01.2015, 13:14 Uhr

ERNST OCWIRK: TECHNIK, ÄSTHETIK UND FAIRNESS IN PERSON

Am Freitag jährt sich der Todestag eines der verdienstvollsten und besten österreichischen Fußballer in der Geschichte. Vor 35 Jahren ging Austria-Legende Ernst Ocwirk von uns.

Ernst Ocwirk: Technik, Ästhetik und Fairness in Person

Der geniale Mittelfeldspieler, zum Zeitpunkt seines Todes nur 54 Jahre alt, debütierte bereits als 19-Jähriger im Nationalteam und gehörte jener legendären Mannschaft an, die anno 1954 bei der FIFA WM in der Schweiz den dritten Platz belegte.

Ernst Ocwirk war zudem Kapitän der FIFA-Weltauswahl und galt zu seiner Zeit als einer der besten Fußballer weltweit.

Im Jahr 1947 kam Ocwirk vom FAC zur Austria, die ihn bargeldlos abgenommen hatte, sich aber verpflichtet hatte, den Floridsdorfern im Gegenzug neue Sitzreihen und Umkleidekabinen zu errichten.

Ein guter Deal, wie sich bald herausstellen sollte. Ocwirk verkörperte mit seiner athletischen Bildhauerfigur den Idealtypus des Sportlers schlechthin. Er brillierte durch Ästhetik und Technik – und war auch dank seiner fairen, bescheidenen Art Publikumsliebling.

Auf Klubebene war er mit dem FK Austria Wien höchst erfolgreich und feierte mit den Veilchen fünf Meistertitel (1949, 1950, 1953, 1962, 1963) und drei Cupsiege (1948, 1949, 1962).

Nach seiner Laufbahn als Spieler war Ocwirk mehrere Jahre als Trainer bei der Austria tätig und kam ebenfalls zu Meister- und Cup-Titel.

Weitere Infos zu Ernst Ocwirk finden Sie unter austria-archiv.at!

Auch verfasste das Magazin Ballesterer unlängst eine Story über ihn - hier geht's zur Ausgabe.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 26 56
2. CASHPOINT SCR Altach 26 49
3. FK Austria Wien 26 47
4. SK Puntigamer Sturm Graz 26 45
5. FC Flyeralarm Admira 26 33
6. RZ Pellets WAC 26 32
7. SK Rapid Wien 26 30
8. SKN St. Pölten 26 27
9. SV Mattersburg 26 24
10. SV Guntamatic Ried 26 23
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