Profimannschaft 30.10.2014, 08:30 Uhr

WARUM SICH KOCH ÜBER CUP-AUFSTIEG BESONDERS FREUTE

Die Erleichterung nach dem souveränen 6:0-Triumph im Samsung-ÖFB-Cup auswärts gegen Erste-Liga-Klub TSV Hartberg war im Lager des FK Austria Wien und unter den Viola-Fans groß. Einer der Mitwirkenden hat sich über den Aufstieg ins Viertelfinale, dessen Paarungen in der ORF-TV-Sendung „Sport am Sonntag“ (18:30 Uhr) erfolgt, besonders gefreut.

Warum sich Koch über Cup-Aufstieg besonders freute

Fabian Koch durfte erstmals in dieser Saison in einem Pflichtspiel der Profis mitwirken. „Das hat mir sehr gut getan. Ich habe schon länger auf meine Chance gewartet, jetzt habe ich sie bekommen“, sagte der rechte Verteidiger.
 
„Wir haben alle ganz gut gespielt, sind dort ohne uns zu beflecken drüber gekommen“, rückte der Tiroler, der für den erkrankten Jens Stryger Larsen verteidigt hat, nicht sich, sondern vielmehr die Mannschaft in den Vordergrund. So wie die Schützlinge von Gerald Baumgartner in der Steiermark aufgetreten sind, wollen unsere Anhänger die Veilchen öfter sehen.
 
Die nächste Gelegenheit, den Aufwärtstrend zu bestätigen und damit fortzusetzen, haben die Violetten am Samstag (16:00 Uhr) in der Generali-Arena gegen Sturm Graz. Gelingt nach dem 2:0 daheim gegen SC Wr. Neustadt und dem 6:0 in Hartberg zum zweiten Mal in dieser Saison ein „Sieg-Hattrick“, dann schaut die violette Fußballwelt wieder freundlicher aus.

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Montag, 13. Februar 2017 20:00 Uhr ics Programm: Geburtstag Ch. Martschinko Ort:
Donnerstag, 16. Februar 2017 20:00 Uhr ics Programm: Geburtstag Raphael Holzhauser Ort:
Dienstag, 21. Februar 2017 20:00 Uhr ics Programm: Geburtstag Stryger Larsen Ort:

Die Premiere einer Drei-Sieg-Serie hat es im September mit dem 3:1 zuhause gegen SV Ried, dem 3:2 in Salzburg und dem 5:0 in Kitzbühel (Cup) gegeben. Die Grazer sind zum Abschluss der „englischen Woche“ sicherlich der stärkste Gegner. „Sie haben nichts zu verlieren“, warnte Koch und kündigte an: „Wir werden alles dagegenhalten!“
 
Es liege mehr daran wie die Austria und nicht wie der Gegner spiele, glaubt er. „Wir sind jetzt wieder ein bisschen in eine Spur gekommen, ganz gut drauf, haben Selbstvertrauen. Und das Publikum wird uns dazu helfen, einen weiteren Sieg einzufahren“, sagt der Tiroler.
 
Die Steier hatten am Mittwochabend in Wien noch im ÖFB-Cup gegen die Rapidler, die auch zuletzt in der Liga in Graz als 3:1-Sieger vom Platz gingen, antreten müssen, waren mit 0:1 ausgeschieden und hatten einen Tag weniger Pause zur Regeneration als die Veilchen. Das sei kein großer, aber sicher ein kleiner Vorteil und sicher nicht schlecht, merkte der 25-Jähre an.
 

Bilanz: Acht Spiele, nur eine Niederlage

„Die Grazer sind so gute Profis, dass sie sich so regenerieren werden, um am Samstag fit zu sein“, ist Koch, der zuletzt am 4. Mai beim 1:2 in Grödig in der vorletzten Runde der Saison 2013/14 zum Einsatz kam, felsenfest überzeugt. Der Klassiker Austria gegen Sturm erlebt in der Bundesliga am Samstag übrigens seine 150. Auflage.

Der am 1. Jänner 2011 von Wacker Innsbruck geholte Abwehrmann hat als Austrianer (insgesamt 55 Liga-Spiele/2 Tore/1 Assist) bisher sieben Partien gegen die Grazer bestritten. Mit zwei Erfolgen und vier Remis ist die leicht positive Bilanz verbesserungswürdig.
 
Voraussetzung ist aber, dass Fabian auch am Samstag dem Kader angehört. „Das hängt ganz vom Trainer ab. Larsen ist wieder fit. Ich glaube, ich habe eine ganz gute Leistung geboten und der Jens hat davor auch gut gespielt“, meinte der Verteidiger zur Situation im Kampf um das Leiberl im rechten Glied der Abwehrkette.
 
Ein Blick auf die aktuelle Tabelle zeigt, wie wichtig das Spiel gegen den SK Sturm ist. Die auf dem fünften Platz aufscheinenden Steirer, die von den jüngsten acht Liga-Duellen mit den Veilchen nur einmal (2:1 am 11. Mai 2014 in Wien) als Sieger vom Platz gingen, liegen in der Tabelle mit uns nach Punkten (16) und Toren (16:18) gleichauf.
 
Gewinnt Austria gegen Sturm, dann ist sie Fünfter. Und wenn der SCR Altach am Sonntag zum Abschluss der 14. tipico-Bundesliga-Runde gegen Rapid daheim nicht siegt, sind die Veilchen vor dem Wiener Derby am 9. November im Happel-Stadion (14:30 Uhr) sogar Vierter.

„In dieser Tabellenregion ist alles relativ knapp beisammen. Das Wichtigste ist, dass wir von Spiel zu Spiel unsere Punkte sammeln, wieder Anschluss nach oben finden und dahin kommen, wo wir eigentlich hingehören“, skizziert Koch die Marschroute der Favoritner.
 
Bis zur Winterpause, die vom 13. Dezember 2014 bis 14. Februar 2015 dauert, sind noch sechs Runden zu spielen. Auf die Frage, auf welchem Platz die Austria ins neue Jahr rutsche, antwortete Koch: „Unter den ersten Drei wäre super, den vierten Rang würde ich auch nehmen.“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 20 42
2. FC Red Bull Salzburg 20 40
3. SK Puntigamer Sturm Graz 20 39
4. FK Austria Wien 20 37
5. SK Rapid Wien 20 27
6. FC Admira Wacker Mödling 20 23
7. RZ Pellets WAC 20 22
8. SV Guntamatic Ried 20 20
9. SKN St. Pölten 20 18
10. SV Mattersburg 20 14
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