Profimannschaft 31.10.2014, 09:25 Uhr

ROYER: "WERDEN ALLE KRÄFTE MOBILISIEREN"

Siege bringen wichtige Punkte in der Meisterschaft oder sie bedeuten den Aufstieg im Cup. Das 2:0 gegen SC Wr. Neustadt und das 6:0 in Hartberg machen Lust auf mehr, verleihen Zuversicht und stärken das Selbstvertrauen.

Royer: "Werden alle Kräfte mobilisieren"

Den Aufwind möchte der FK Austria Wien am Samstag (16:00 Uhr) zum Auftakt der 14. Runde in der Generali-Arena im 150. Duell Bundesliga-Duell mit dem SK Sturm Graz natürlich mitnehmen und die englische Woche mit dem dritten Erfolg beenden.

Bilder des 6:0 gegen Hartberg
„Wir werden alle Kräfte mobilisieren, haben gut regeneriert und werden am Samstag Vollgas geben“, verspricht unser Wirbelwind Daniel Royer. Drei Siege seien natürlich das Ziel, die Woche sei bisher sehr gut gelaufen, betonte er im Namen seiner Kollegen.

Aber Royer warnte gleichzeitig vor den Grazern, obwohl die zuletzt zweimal gegen Rapid (1:3 Liga und 0:1 im Cup) verloren haben. „Das wird ein ganz schwieriges Spiel, das wird schwieriger als gegen die Neustädter und in Hartberg.“ Man dürfe sich nicht blenden lassen. Das waren seiner Meinung nach zwei Gegner, denen er die Klasse nicht absprechen will, aber die doch unter der Austria einzureihen sind.

„Sturm ist zumindest eine Klasse stärker. Trotzdem, wenn wir mit den Tugenden, die wir zuletzt an den Tag gelegt haben, ins Spiel gehen, bin ich guter Dinge, dass wir auch die Sturm-Partie positiv gestalten werden“, ist Royer felsenfest überzeugt. Sein Optimismus basiert auf dem Momentum, dass die Veilchen eben zuletzt in Fahrt gekommen seien.

Der Sieg in Hartberg hat ihm und der ganzen Mannschaft wirklich sehr gut getan. „Wir wissen, dass Spiele gegen vermeintliche Underdogs ganz anders laufen können, es im Cup immer wieder zu Überraschungen kommt“, erinnerte der Blondschopf, der diesmal zwar nicht getroffen, aber wieder stark gespielt hat.
Unser Auftreten im Cup war sehr gut. Daniel Royer

„Unser Auftreten im Cup war wirklich sehr gut, wie schon gegen Wiener Neustadt haben wir eine geschlossene Mannschaftsleistung, von hinten bis ganz nach vorne, geboten“, befand der 24-Jährige, der das frühe 1:0 durch Kapitän Manuel Ortlechner in der zweiten Minute natürlich als überaus hilfreich für den weiteren Verlauf der Partie einstufte.

Dadurch habe die Austria noch befreiter aufspielen können, aber ebenso wichtig sei gewesen, dass man gleich nachgelegt habe. „Mit einer 3:0-Pausenführung kann man zufrieden sein. Und wir haben uns nach dem Wechsel nicht zurückgezogen“, verwies der Flügelflitzer darauf, dass der violette Torhunger in den zweiten 45 Minuten nicht nachgelassen hat.

Royer hofft, dass der Aufwärtstrend auch wieder mehr Fans mobilisieren wird. „Es ist normal, dass die Zuschauer ein bisschen ausbleiben, wenn die Erfolge nicht so da sind. Aber ich denke, wir sind in den jüngsten Spielen auf einem guten Weg und wenn wir überzeugen und auch einige Tore schießen, werden auch wieder mehr Besucher kommen“, erwartet er auf den Tribünen ebenfalls eine Trendwende.

Am Wochenende könnte der sportliche Aufwärtstrend prolongiert werden, mit einem Sieg gegen Sturm könnten die punktegleichen Grazer überholt werden. Und sollte SCR Altach daheim am Sonntag gegen Rapid nicht gewinnen, wären die Veilchen vor dem Wiener Derby am 9.11. im Happel-Stadion (14:30 Uhr) dann Tabellenvierter.

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Royer und Co. machen sich darüber jedoch keine großen Gedanken. „Die Tabelle betrachten wir derzeit vielleicht ein bisschen als Nebensache. Wir waren in den vergangenen Wochen nicht immer so souverän, es ist auch nicht so gut gelaufen. Von dem her sollten wir nur von Spiel zu Spiel schauen“, lässt er sich auf keine Zahlenspielereien ein.

Die nächste Partie, sagt er, sei immer die wichtigste. Und wenn man Siege einfahre, würde die Austria auch in der Tabelle nach oben klettern. „Das ist auch unser Ziel. Was wäre wenn nach diesem Spiel, nach dem zweiten und dem dritten – das machen wir nicht“, versichert unser Mann mit der Rückennummer 28 auf seinem Dress.
 
Der ÖFB-Cupsieger von 2011 (mit der SV Ried), der in dieser Liga-Saison nach elf Einsätzen bei je drei Toren und Assists hält, hat gegen Wiener Neustadt nach Vorlage von Marco Meilinger das 1:0 erzielt und das 2:0 durch Alex Grünwald eingeleitet. In diesem Spiel liefen 40 Prozent der Austria-Angriffe über seine linke Seite. Das beweist, dass Royer nicht nur mit dem derzeit verletzten Markus Suttner harmoniert.

Thomas Salamon, der derzeit den ÖFB-Teamspieler als linken Verteidiger tadellos vertritt, hat mit Royer noch nicht so oft zusammengespielt, ihn im tagtäglichen Training aber kennengelernt. Das Verständnis funktioniert schon. „Ich verstehe mich mit beiden sehr gut auf und neben dem Platz, das sind zwei starke Charaktere. Es macht Spaß mit beiden zu spielen“, erzählt der Offensivmann.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 26 56
2. CASHPOINT SCR Altach 26 49
3. FK Austria Wien 26 47
4. SK Puntigamer Sturm Graz 26 45
5. FC Flyeralarm Admira 26 33
6. RZ Pellets WAC 26 32
7. SK Rapid Wien 26 30
8. SKN St. Pölten 26 27
9. SV Mattersburg 26 24
10. SV Guntamatic Ried 26 23
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