Profimannschaft 05.10.2014, 09:45 Uhr

BAUMGARTNER: „EIN DÄMPFER“

Nach Spielschluss herrschte pure Ernüchterung. Vier Spiele lang waren die Veilchen ungeschlagen, zuhause gar als einziges unbezwungen. Doch eine 0:2-Heimniederlage gegen den WAC tat der Aufbruchstimmung einen abrupten Abbruch.

Baumgartner: „Ein Dämpfer“

„Das ist ein großer Dämpfer“, sprach es Austria-Trainer Gerald Baumgartner allen aus der Seele. „Wir sind in der ersten Halbzeit überhaupt nicht ins Spiel gekommen, haben nicht das auf den Platz gebracht, was wir uns eigentlich vorgenommen hatten. In der zweiten Spielhälfte haben wir dann mehr Druck auf den Gegner ausgeübt, der WAC hat aber ordentlich verteidigt.“

Schlussendlich bemängelte Baumgartner, dass man nicht in der Lage gewesen sei, klare Tormöglichkeiten zu kreieren. „Da bringt auch der hohe Ballbesitz-Anteil nichts, wenn wir in den entscheidenden Momenten die falschen Pass-Entscheidungen treffen.“

Alex Grünwald empfand das Spiel als ausgeglichen, „wir hätten hier nicht verlieren müssen. Es war eigentlich eine X-Partie. Aber dennoch enttäuscht es, dass wir uns viel vorgenommen haben, letztlich aber nicht so wirklich in die Zweikämpfe gekommen sind.“

Die Veilchen verzeichneten en bloc 58 Prozent Ballbesitz, hatten die knapp bessere Passquote (70 Prozent bei 65 Prozent des Gegners), die Torschussbilanz gibt jedoch ein ausgeglichenes Bild (12:12) wieder.

Der WAC bleibt weiterhin das Maß in der Bundesliga, wird auch nach dem elften Spieltag an der Tabellenspitze stehen. Über unseren mittlerweile auf 15 Zähler angewachsenen Rückstand auf die Kärntner meinte Baumgartner: "In der Position, in der wir uns jetzt befinden, brauchen wir nicht mehr auf den WAC zu schauen."