Profimannschaft 24.12.2014, 14:06 Uhr

WAS HEUER IN DEN BRIEFEN DER SPIELER ANS CHRISTKIND STEHT

In der Adventszeit äußern Klein und Groß Jahr für Jahr ihre Weihnachtswünsche. Auch unsere Profis „schrieben“ Briefe ans Christkind und verrieten kurz vor dem Heiligen Abend der Homepage-Redaktion www.fk-austria.at, was sie gerne hätten, was für sie in Erfüllung gehen soll.

Was heuer in den Briefen der Spieler ans Christkind steht

„Persönlich wünsche ich mir, dass in meiner Familie alles okay bleibt, weil das ja auch der Grundstein für das Sportliche im Verein ist“, sagt Jung-Papa Alexander Gorgon, der den Heiligen Abend in Wien verbringt und im Frühjahr auf einen erfolgreicheren Start der Austria hofft, als das im Sommer der Fall war.

Zu Saisonbeginn hatte es in den ersten sieben Liga-Spielen fünf Remis, aber keinen Sieg gegeben. Der sportliche Jahresausklang 2014 in der 19. Runde gegen SV Grödig, der gleichzeitig das erste Match in der zweiten Hälfte der Meisterschaft gewesen war, gelang jedenfalls mit dem 1:0-Sieg einmal erfolgreicher.

Alexander Grünwald stellt am 24. „grundsätzlich die Gesundheit für die Familie und meine Freundin“ in den Mittelpunkt. „Das ist das Wichtigste, das man sich um kein Geld der Welt kaufen kann“, meint der Kärntner, der mit der Austria natürlich ebenfalls besser abschneiden will als im Sommer 2014.

Er sei jedenfalls ganz positiv gestimmt, dass man gut arbeiten werde und wieder bessere Zeiten auf die Violetten zukommen würden, so der Techniker. Nach der Premiere in der Champions League im Herbst 2013 hätte die Elf das internationale Geschäft als Tabellenvierter 2013/14 ja knapp verfehlt und er möchte so etwas nicht nochmals erleben.

„Ich freue mich, dass wir jetzt abschalten können und dass ich zur Familie komme. Das ist für mich Geschenk genug“, erzählt ÖFB-Teamtorhüter Heinz Lindner, der Weihnachten wahrscheinlich wie bereits im Vorjahr besinnlich in Vorarlberg verbringen wird. Denn dorthin ist inzwischen seine Familie übersiedelt.

Ebenfalls im „engsten Familienkreis“ wird Thomas Salamon den Heiligen Abend verbringen. „Mit Eltern, Oma, Opa und Freundin daheim in Stöttera bei Mattersburg“, verrät der 25-Jährige, der allen, die ihm sehr nahestehen, Gesundheit wünscht. „Denn das ist das Wertvollste im Leben!“

„Gesund bleiben“ steht auch auf dem Wunschzettel von Florian Mader, der das Christkind mit seiner Familie in Igls erwartet, ganz oben. Und gleich darunter ist zu lesen: „Dass wir im Frühjahr mit der Austria durchstarten und viele Siege einfahren können. Dazu möchte ich meinen Beitrag leisten.“

Für Daniel Royer ging mit dem 1:0 zuletzt gegen SV Grödig bereits ein „vorweihnachtliches Geschenk“ in Erfüllung. Dazu wünscht er sich: „Dass wir öfter den Fußball zeigen, den wir daheim gegen Salzburg in den ersten 50 Minuten geboten haben”. Denn wenn man immer besser spiele, würden auch die nötigen Punkte kommen und man könne in der Tabelle nach oben kraxeln.

Marco Meilinger hat seinen Brief ans Christkind noch nicht geschrieben, wusste aber, was darin unbedingt stehen soll: „Gesundheit, einen speziellen Wunsch habe ich eigentlich nicht.“ Er sei froh, in der Dominikanischen Republik auf Urlaub zu sein und dass er dort in aller Ruhe mit seiner Freundin die Akkus neu laden könne.

„Gesundheit und Glück“ wünscht Christian Ramsebner seiner Familie, seinen Freunden und auch sich. „Das sind für mich zu Weihnachten immer die wichtigsten Dinge“, sagt der bescheidene Innenverteidiger, der den Heiligen Abend mit seiner Familie in Oberösterreich verbringen wird.

Ähnlich wie Ramsebener hält es Mittelfeldspieler Mario Leitgeb zu den bevor stehenden Feiertagen. „Ich wünsche mir nur, dass die Familie beisammen ist und alle glücklich zusammensitzen“, nannte der Steirer seine Sehnsucht, die er am 24.12. in Karlsdorf südlich von Graz findet.

Martin Harrer äußerte keinen großen Wunsch. „Nur, dass meine Familie gesund bleibt und ich mit den Menschen, die mir lieb sind, zusammen bin.” Ein “Pakerl“ schenkte er sich im Vorfeld des Festes bereits selbst: „Ich habe mir ein neues Auto gekauft.“

Der Steirer ist nach seinem Seitenbandriss im Knöchel, den er Anfang November im Training erlitten hatte und der eine OP erforderlich machte, am 9. Dezember wieder ins Training eingestiegen. „Mir geht es schon sehr gut, ich werde die Freizeit weiter dazu nützen, um im Jänner fit in die Vorbereitung einsteigen zu können. Der Urlaub wird jedem guttun“, sagt der Stürmer.

Markus Suttner ist vor Weihnachten, nach denen er auf die Bahamas aufbrechen wird, schon überglücklich. „Ich habe keine Wünsche ans Christkind“, sagt der Teamverteidiger. Was man gut verstehen kann, ist er doch seit Sommer 2014 Ehemann. Seinem „Geschenk“ namens Andrea wird er 2015 auch das kirchliche „Ja-Wort“ geben.

Der bereits verheiratete Manuel Ortlechner, der vorige Woche seine in New York arbeitende Frau Kerstin besuchte, betätigt sich heuer als „Christkind“. „Wir werden meine Eltern in Oberösterreich überraschend besuchen. Sie glauben, wir sind heuer am Heiligen Abend wieder nicht da“, flüstert der Kapitän. Im Vorjahr saß er am 24.12. mit seiner Kerstin im Flieger über dem Indischen Ozean Richtung Mauritius, wo das Paar seine Flitterwochen verbrachte.