Allgemeine News 10.12.2014, 13:47 Uhr

SPENDEN UND ZIELSETZUNGEN BEI GROßER WEIHNACHTSFEIER

Am Dienstagabend fand im Grand Hotel die alljährliche Weihnachtsfeier des FK Austria Wien statt. Mit dabei waren die Profi- und Amateur-Mannschaft, Vorstände und Mitarbeiter, Gremiumsmitglieder und Legenden sowie Sponsoren und Medien. Unsere Profis verzichteten auch heuer auf Geschenke und spendeten stattdessen 5.000 Euro für zwei soziale Projekte.

Spenden und Zielsetzungen bei großer Weihnachtsfeier

Einer der größten Ballsäle Wiens in Violett und Weiß dekoriert – ein viel schöneres Bild hätte der nach dem berühmten Tanz „Quadrille“ benannte Saal des Grand Hotel Wiens am Dienstagabend nicht bieten können.

Noch erfreulicher war jedoch der Umstand, wie viele Größen der Austria-Familie sich wohlauf in diesem einfanden. Legenden wie Herbert Prohaska, Karl Daxbacher, Alfred Drabits und viele andere waren ebenso zugegen wie unser Kuratoriumsvorsitzender und Bürgermeister Michael Häupl.

Weihnachtsfeier 2014

Eingeläutet wurde der Abend um 19:15 Uhr durch den Moderator des Abends, Erwin Gruber, der zunächst Amateure-Trainer Andreas Ogris auf die Bühne bat. Unser Stürmer aus der Jahrhundertelf bilanzierte „grundsätzlich zufrieden“ über den abgelaufenen Jungveilchen-Herbst und bescheinigte jedem seiner Spieler, den Schritt zu den Profis der Austria schaffen zu können.

Ihm folgte Gerald Baumgartner, seit Sommer Cheftrainer der Kampfmannschaft. Der seit kurzem 50-Jährige bedankte sich zunächst dafür, „so gut aufgenommen worden zu sein.“ In weiterer Folge ließ er die knapp 240 Gäste im Saal an seiner Herbst-Bilanz teilhaben, sagte unter anderen: „Wir können mit unseret aktuellen Platzierung nicht zufrieden sein. Wir sind nicht gut in die Saison gestartet und haben dieses Gefühl den ganzen Herbst mitgeschleppt. Am Samstag wollen wir das Jahr dennoch erfolgreich beenden, dann schicken wir die Burschen in den Urlaub, ehe wir im Frühjahr voll angreifen und unsere Ziele erreichen wollen.“

Nach unserem Trainer wurde Kapitän Manuel Ortlechner auf die Bühne gebeten. Dieser überreichte im Namen der Mannschaft zwei Schecks im Wert von insgesamt 5.000 Euro, die zum einen dem Helping Hands Family Kinderhilfswerk für Waisenkinder in Uganda zugutekommen, zum anderen dem Verein Reiz, der bestrebt ist, Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

In weiterer Folge wurden unsere Vorstände zu Wort gebeten. Thomas Parits, der sich nach einer langen und überaus erfolgreichen Karriere in Violett in seiner letzten Saison als Sport-Vorstand der Austria befindet, zeigte sich mit den Entwicklungen der Akademie- und des Amateur-Teams erfreut, merkte jedoch ob des siebten Tabellenrangs zur Bundesliga-Halbzeit an, hier eine klare Aufwärtstendenz sehen zu wollen, um die Saisonziele noch erreich zu können. „Positiv auf Liga-Ebene ist nur, dass der Abstand nach oben nach wie vor nicht zu groß ist, um aufgeholt zu werden.“

Markus Kraetschmer ließ Präsident Wolfgang Katzian, der sich von einer gut verlaufenen Hüft-Operation erholt, entschuldigen und erklärte am Vorabend seines 43. Geburtstags, dass ihm das sportliche Abschneiden im Herbst nahe gehe: „Die Austria auf Platz sieben – das geht nicht. Hier sitzen so viele Menschen im Saal, denen dieser Klub wichtig ist, wir müssen aus dieser Situation so schnell wie möglich raus.“

Manuel Ortlechner bei der Übergabe der Mannschafts-Spenden.

Zur laufenden Suche nach einem neuen Sportvorstand sagte Kraetschmer zuversichtlich: „Die Task Force war ein erster Schritt und ich bedanke mich für den unglaublich wertvollen Input, den jeder geliefert hat. Jetzt machen wir uns täglich sehr viele Gedanken und ich bin überzeugt, dass wir die Austria mit einer guten Entscheidung weiterentwickeln werden.“

Was den zeitlichen Fahrplan anbelangt, so erklärte Kraetschmer, dass es das Ziel sei, den Gremien im Jänner einen neuen Sportchef vorzuschlagen. „Wann dieser seine Tätigkeit aufnimmt, hängt in weiterer Folge auch davon ab, ob er sich in einer laufenden Vertragssituation befindet oder nicht.“

Einer bewegenden Schlussrede nahm sich Karl Blecha, Vorsitzender des Verwaltungsrats, an. Er blickte auf die Historie der Austria zurück und schwärmte von der „Wiener Institution“, die sie heute darstellt.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 20 42
2. FC Red Bull Salzburg 20 40
3. SK Puntigamer Sturm Graz 20 39
4. FK Austria Wien 20 37
5. SK Rapid Wien 20 27
6. FC Admira Wacker Mödling 20 23
7. RZ Pellets WAC 20 22
8. SV Guntamatic Ried 20 20
9. SKN St. Pölten 20 18
10. SV Mattersburg 20 14
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