Profimannschaft 04.12.2014, 09:53 Uhr

MADER GESUND UND VOLLER TATENDRANG

Gegen seinen Ex-Verein Ried hat Florian Mader krankheitsbedingt gefehlt. Jetzt ist der Tiroler, der im Sommer 2011 vom Innviertel zu uns gekommen ist, wieder gesund und voller Tatendrang.

Mader gesund und voller Tatendrang

Der Routinier hofft, dass er nach einer guten Trainingswoche dem Kader für den Schlager der 18. Bundesliga-Runde am Samstag (16:00 Uhr) in der Generali-Arena gegen den frischgebackenen Herbstmeister Salzburg angehören wird.

Florian Mader versuchte in den Trainings zu zeigen, dass er wichtig für die Mannschaft ist und er seinen Teil zum hoffentlich guten Spiel beitragen kann. Die Violetten brauchen in dem schweren Match jeden Mann mit optimaler Einstellung.

Gerade gegen die Salzburger, gegen die wir zuletzt zwei Siege (3:0 daheim 26.3. und 3:2 auswärts 21.9.) feierten. „Es liegt an uns, was wir der Mannschaft mit der größten Qualität im Kader entgegenzusetzen haben, wie wir auftreten“, sagt Mader.

Zuletzt sei das den Violetten zweimal sehr gut gelungen, daher sei man auch als Sieger vom Platz gegangen. „Ich hoffe, wir können das wieder so umsetzen.” Dazu bedarf es jedoch einer Leistungssteigerung gegenüber dem 1:1 in Ried, einer Performance etwa wie zuletzt im Derby (3:2).

Eine gesunde Rivalität gegen die Salzburger kennt Mader schon von seinen Zeiten als Spieler von Wacker Innsbruck her. Westderbys waren damals immer Höhepunkte. „Und jetzt durch die finanzielle Unterstützung ist es stets etwas Besonderes, gegen sie zu spielen.“

Schnell umschalten und auf Endzweck spielen

atürlich will man sich da immer beweisen und zeigen, dass Geld allein doch nicht Fußball spielt. Florian Mader

Die Mozartstädter stellen die teuerste Mannschaft der Liga. „Natürlich will man sich da immer beweisen und zeigen, dass Geld allein doch nicht Fußball spielt“, sieht Mader dem Match top motiviert entgegen.

Darin, dass unser Nachfolger als Meister sehr dominant auftritt und sein Heil in der starken Offensive sucht, könnte Austrias Chance liegen. „Wir müssen in Ballbesitz sehr schnell umschalten, die Räume, die sich ergeben werden, wieder gut nutzen und dann effektiv auf den Endzweck spielen“, nannte unser Mittelfeldspieler einen Schlüssel zum Sieg.

Mader, der vorige Woche mit einem grippalen Infekt zu kämpfen hatte, sah Salzburgs 2:2 gegen den WAC und Austrias 1:1 in Ried jeweils zuhause im Fernsehen. „Durch die zwei Elfer im Finish war es in Summe für die Salzburger ein glücklicher Punkt. Der WAC hätte sich den Sieg verdient“, kommentierte er den Auftritt unseres kommenden Gegners.

Bilder des 3:2 in Salzburg

Den Ausgleich, den seine Kollegen im Innviertel nach 92:48 Minuten hatten einstecken müssen, bezeichnete er als „extrem bitter“. Das späte Tor zu sehen, habe sehr wehgetan, meinte unsere Nummer 17. Zumal kurz vorher die Austria einen über Markus Suttner eingeleiteten Konter durch Omer Damari und Marco Meilinger nicht zum 2:0 abschlossen.

Und so wurde es nichts aus dem ersten Sieg-Hattrick der Austria in dieser Liga-Saison. „Eine kleine Unachtsamkeit oder ein kleiner Stellungsfehler kann immer sehr gefährlich sein. Dann geht der Ball noch an die Stange und dann ins Tor“, ließ Mader seine Rieder Eindrücke nochmals Revue passieren.

"Bin da, um alles zu geben"

Unkonzentriertheiten dürfen sich die Austrianer jedenfalls gegen die Salzburger nicht leisten, wollen wir im vorletzten Spiel des Jahres 2014 den Anschluss an die Europacup-Startplätze wahren. Ob mit oder ohne Mader, wird unser Cheftrainer Gerald Baumgartner entscheiden.

Unter dem Salzburger gehörte der Tiroler in der laufenden Liga-Saison insgesamt elfmal dem Kader an, stand sechsmal in der Startelf und wurde viermal eingewechselt. „Der Herbst war für mich eher durchwachsen. Es war immer wieder ein Auf und Ab zwischen Startelf, Bank und Tribüne“, zog Mader seine persönliche Herbstbilanz.

Es sei manchmal sicher nicht ganz einfach, mit diesen Situationen umzugehen. „Letztlich bin ich aber dazu da, alles zu geben, um von Beginn an dabei zu sein, meine Leistung zu bringen, damit wir als Mannschaft erfolgreich sind”, sagt der Teamplayer und Familienvater.

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Der Herbst sei auch deshalb durchwachsen gewesen, weil man natürlich als Austria „hinter unseren Erwartungen“ geblieben ist. „Wir haben bisher zu wenig Zähler eingefahren“, bekannte er ohne Wenn und Aber. Das Punktekonto könnte sich ja noch in diesem Jahr in den Heimspielen gegen den Titelverteidiger und eine Woche später gegen SV Grödig (13.12./18:30 Uhr) verbessern.

Es muss jedenfalls das Ziel der Veilchen sein, das Optimale herauszuholen, um dann im Frühjahr mit Vollgas das Saisonziel „internationales Geschäft“ anzugehen. Das gilt für Mader, dessen Vertrag mit Klausel im Sommer 2015 ausläuft, und jeden anderen Spieler auch.

„Ich hoffe, die Option wird gezogen. Die Austria ist für mich ein toller Verein. Ich fühle mich hier wohl und würde mit der Austria gerne noch den einen oder anderen Titel holen“, sagt der Wahl-Wiener, seines Zeichens dreifacher Meister (Wacker Innsbruck 2004, SCR Altach 2006 jeweils Erste Liga und Austria 2013), der einmal auch den ÖFB-Cup (SV Ried 2011) gewonnen hat.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 11 25
2. FC Red Bull Salzburg 11 24
3. SK Rapid Wien 11 19
4. FK Austria Wien 11 18
5. FC Flyeralarm Admira 11 17
6. LASK 11 13
7. CASHPOINT SCR Altach 11 13
8. RZ Pellets WAC 11 12
9. SV Mattersburg 11 7
10. SKN St. Pölten 11 2
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