Profimannschaft 19.09.2014, 14:10 Uhr

BESONDERE VORAUSSETZUNGEN VOR DEM SCHLAGER IN SALZBURG

Austria-Trainer Gerald Baumgartner findet vor dem Sonntagsspiel bei RB Salzburg eine nicht alltägliche Kader-Situation vor, der mögliche Einsatz einiger Spieler ist mit einem Fragezeichen versehen.

Besondere Voraussetzungen vor dem Schlager in Salzburg

Mit dem Selbstvertrauen aus einem überzeugenden 3:1-Sieg gegen Ried in der Vorwoche, einer guten Trainingswoche, aber auch mit einem Bulk an angeschlagenen und verletzten Spielern geht der FK Austria Wien in die Endphase der Vorbereitungen auf das Topspiel der 9. Bundesliga-Runde gegen Salzburg (Sonntag, 16:30 Uhr, Red-Bull-Arena).

Die hohe Einsatzbereitschaft der vergangenen Tage sowie zwei krankheitsbedingte Absenzen sorgen vor dem Auswärtsspiel für einige personelle Fragezeichen.

Sascha Horvath und Christian Ramsebner hüteten bis Donnerstag jeweils das Bett. Mit Manuel Ortlechner (Adduktorenverhärtung), Daniel Royer (Hüftprellung), Martin Harrer (Knieprellung), Alex Gorgon (Knieprellung) und Philipp Koblischek (Adduktorenprobleme) sind zurzeit einige Spieler außer Gefecht, mit Jens Stryger Larsen (Leiste), Fabian Koch (Hüftbeuger) und Thomas Salamon (Schienbein) kämpfen zudem drei weitere Akteure mit Blessuren und Beschwerden und sind somit fraglich.

Austria-Trainer Gerald Baumgartner birgt Schwierigkeiten in dieser Situation, ist aber zuversichtlich, dass sie der Rest des Teams austarieren kann: „Die Situation ist nicht einfach, unsere Trainingsgruppe war schon einmal größer. Nichtsdestotrotz kann es eine gute Gelegenheit für einige Spieler sein, die sich zuletzt aufgedrängt und auf ihre Chance gewartet haben. Ich bin davon überzeugt, dass sie genauso 100 Prozent ihres Leistungsvermögens abrufen können.“

Der Sieg gegen Ried war für den gesamten Klub sehr wichtig - auch wie er zustandegekommen ist. Gerald Baumgartner

Salzburg sei stark, „wenngleich sie in den letzten Spielen die Leichtigkeit des Toreschießens vermissen ließen und bewerbsübergreifend nur einen Punkt aus vier Spielen gemacht haben. Sie treten zuhause meistens gut auf, aber wir fahren dorthin, um Punkte mitzunehmen“.

Zuversicht gewährt nicht nur das letzte Aufeinandertreffen, das die Austria am 26. März mit 3:0 für sich entscheiden konnte (Tore: Royer, Suttner, Gorgon), sondern auch der jüngste Aufwärtstrend. „Der Sieg gegen Ried war für den gesamten Klub sehr wichtig – auch wie er zustandegekommen ist. Die Mannschaft hat dem Druck standgehalten und überzeugend gespielt, die Austria-Familie Kraft getankt.“

Zum Abschluss des ersten Meisterschaftsviertels hofft der Austria-Trainer, die Tendenz fortsetzen zu können. „Wir nehmen das Spiel gegen Salzburg mit, wollen da anschließen, wo wir aufgehört haben und im zweiten Meisterschaftsviertel dann voll angreifen.“

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