Allgemeine News 19.08.2014, 15:39 Uhr

PARITS ÜBER LUXBACHER UND WEITERE PERSONALFRAGEN

Vergangene Woche wurde Bernhard Luxbacher samt Rückholklausel im Winter nach St. Pölten verliehen. Laut Thomas Parits könnte noch der "eine oder andere Spieler" gehen.

Parits über Luxbacher und weitere Personalfragen

Harte Arbeit macht sich bezahlt. Wer’s nicht glaubt, findet Beweisstück A in der Vita von Bernhard Luxbacher wieder. Es war im vergangenen Jänner, als sich der 19-Jährige die erste schwerwiegende Verletzung seiner jungen Karriere zuzog. Einen Kreuzbandriss – und das kurz nach seinem ersten Bundesliga-Einsatz  sowie einer starken Winter-Vorbereitung, die nur zunächst sein Katapult nach oben zu sein schien.

Statt des persönlichen Aufstiegs war Reha angesagt. Eine neue Erfahrung, derer er vorweg durch die Unterstützung von Austrias Therapeuten, Trainern und Spielerkollegen Herr wurde, wie er unlängst verriet. Diese retournieren das Lob postwendend, sprechen von einer „vorbildlichen Einstellung“, mit der „Luxi“ seinen Weg zurück meisterte.

Rückholklausel

Erfordert es die Situation, können wir Bernhard vertraglich bereits im Winter zurückholen. Das zeigt, dass wir mit ihm planen. Thomas Parits

„Er war knapp sechs Monate außer Gefecht, hat in dieser Zeit aber sehr gut gearbeitet“, sagt auch AG-Sportvorstand Thomas Parits. Die Entscheidung, dass Luxbacher in der Saison 2014/15 beim SKN St. Pölten in der Erste Liga Spielpraxis sammeln soll, sei eine „Win-Situation“ für alle Beteiligten.

„Bernhard kann bei St. Pölten nun in der Sky Go Erste Liga Spielpraxis sammeln. Wir haben seine Situation gemeinsam analysiert, seiner Weiterentwicklung kommt dieser Schritt am besten“, erklärt Parits, der ebenso wie Trainer Gerald Baumgartner hervorstreicht, dass eine Bedingung der Austria bei den Vertragsverhandlungen gewesen sei, eine Rückholklausel für Winter in den Vertrag einzubauen, sollte es die Situation erfordern.

„Das zeigt, dass wir mit Bernhard planen“, betont Parits. „Er hat schon vor und auch während seiner Verletzungspause gut gearbeitet. Knüpft er da an, wird er den nächsten Schritt machen.“

Gleich betrachtet es Trainer Gerald Baumgartner, der Luxbacher in einem Gespräch erklärte, dass Matchpraxis in seiner Situation von hoher Bedeutung sei, nach 49 Regionalliga-Ost-Einsätzen  aber vor allem in der Erste Liga Fortschritt herbeiführen kann.

Drei Einsätze

Besiegelt wurde der Deal am 11. August, seither wurde Luxbacher im Trikot der Niederösterreicher bereits dreimal eingewechselt. So auch am Montag bei St.-Pöltens 2:3-Niederlage gegen den nicht zum Aufstieg berechtigten Leader Liefering, als Luxbacher 34 Minuten zum Einsatz kam.

Was die weitere Kaderplanung betrifft, so hält Parits einige Optionen in der Hand, sagt: „Möglich ist, dass uns noch der eine oder andere Spieler verlässt. Etwa auf Leihbasis.“