Profimannschaft 21.07.2014, 11:18 Uhr

RAMSEBNER MUSSTE DIE HANDBREMSE ANZIEHEN

Obwohl Christian Ramsebner gefoult wurde, bekam er Gelb und musste danach noch aufmerksamer in jeden Zweikampf gehen als er es ohnehin schon tat.

Ramsebner musste die Handbremse anziehen

Nach dem Schlusspfiff eines hitzigen Auftakts zur tipico-Bundesliga zwischen FK Austria Wien und SV Grödig am Sonntag bei weit über 30 Grad und vor 7.295 Besuchern in der Generali Arena waren untereinander die Veilchen einig: Das 1:1 war ein gerechtes Ergebnis!

„Der Gegner hat uns alles abverlangt. In der zweiten Hälfte haben wir viel Druck machen können, das 1:1 war verdient. Einige Offensiv-Aktionen hätten wir besser zu Ende spielen müssen. Daran werden wir diese Woche arbeiten“, resümierte Trainer Gerald Baumgartner nach seiner Pflichtspiel-Heimpremiere.

Ebenso müsse man weiter an der Fitness feilen, damit die Austria in den nächsten Wochen das umsetzen könne, was man sich vorgenommen habe, fügte der Salzburger hinzu. Seiner Meinung nach hatten nicht die beiden Mannschaften die mitunter ruppige Gangart ins Spiel gebracht, sondern es waren die Pfiffe des schwachen Referees Markus Hameter (NÖ) gewesen.

Er hat mir von hinten mit seiner Schulter fast die Nase eingerannt Christian Ramsebner

Davon konnte Christian Ramsebner ein trauriges Lied singen. Er hatte in der 37. Minute nahe der Mittellinie hinter dem Rücken des Unparteiischen von Tomi einen Bodycheck abbekommen. „Er hat mir von hinten mit seiner Schulter fast die Nase eingerannt“, erzählte unser Innenverteidiger. Der vierte Offizielle stand nur ein paar Meter entfernt und niemand hat etwas gesehen.

„Für mich war das ganz klar eine Rote Karte“, sagte Ramsebner, der wie Tomi nach dieser Szene die Gelbe Karte gesehen hatte. „Dann ruhig zu bleiben, ist nicht so einfach, das Spiel kochte hoch. Durch die Gelbe musste ich eine gute Stunde mit angezogener Handbremse spielen, um nicht ausgeschlossen zu werden – und das, weil einer an dir eine Tätlichkeit begeht“, ärgerte sich der Oberösterreicher.

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Im Gegensatz zur Leistung des Schiedsrichters hat die Moral der Violetten bis zum Schlusspfiff gestimmt. „Wir haben noch einen Punkt geholt und Moral gezeigt. Vor dem Spiel wäre uns das zu wenig gewesen, vom Spielverlauf ist das Ergebnis aber gerecht“, meinte Ramsebner. Wenn man die Chancen in der zweiten Hälfte verwertet hätte, so „Ramsi“, hätte das Spiel aber ganz anders verlaufen können.

Wenigstens hat Ola Kamara mit seinem Last-Minute-Kopftor in der 93. Minute nach Flanke von Daniel Royer einen Zähler gerettet. Der Norweger hatte in der 35. Runde der vorigen Saison beim 1:2 in Grödig per Fallrückzieher ebenfalls getroffen. Am Samstag geht es in der 2. Liga-Runde zum WAC.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 20 42
2. FC Red Bull Salzburg 20 40
3. SK Puntigamer Sturm Graz 20 39
4. FK Austria Wien 20 37
5. SK Rapid Wien 20 27
6. FC Admira Wacker Mödling 20 23
7. RZ Pellets WAC 20 22
8. SV Guntamatic Ried 20 20
9. SKN St. Pölten 20 18
10. SV Mattersburg 20 14
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