Profimannschaft 28.07.2014, 15:28 Uhr

„WIR MÜSSEN EINIGEN DEN KOPF WASCHEN“

Das 0:4 beim WAC in der zweiten Runde der Bundesliga-Saison schmerzt, der Stachel sitzt nicht nur bei den Fans der Violetten sehr tief. „Jetzt bin ich als Trainer gefordert“, sagte auch Trainer Gerald Baumgartner, der nach dem Schlusspfiff aber die richtigen Worte für die Leistung in Kärnten fand.

„Wir müssen einigen den Kopf waschen“

Freilich verlief der Start beim ersten Auswärtsspiel keineswegs optimal, spielte die Rote Karte für Vanche Shikov nach sechs Minuten dem Gegner mehr in die Karten als den Veilchen. Dennoch fehlte bei einigen der Wille sein letztes Hemd geben zu wollen, um das Ruder noch irgendwie herumreißen zu können.

Ein paar zerreißen sich, ein paar nicht. Gerald Baumgartner

„Ein paar zerreißen sich, ein paar nicht“, war Baumgartner bei seiner Analyse schwer enttäuscht und fügte sofort an: „Wir werden einigen den Kopf waschen müssen und dann muss es weitergehen.“ Dass der WAC mit dem 1:0, einem Tausendgulden-Schuss von Wernitznig ins kurze Kreuzeck nach 15 Minuten, sofort Zählbares aus der Überzahl schaffte, spielte der Kühbauer-Truppe natürlich ebenfalls in die Karten. Der WAC-Coach gab sogar zu: „Uns ist viel aufgegangen.“

Aber auch, weil die Austrianer zu harmlos und ideenlos agierten. Dass der ungerechtfertigte Elfmeter in Minute 68 (Lindner spielte gegen Standfest erst klar den Ball, dann fiel das Ex-Veilchen) ein weiterer Knackpunkt war, passte an diesem Tag ins Bild. Das war kein Elfmeter und das vierte Tor fiel als  nächster “Zuckerguss“ noch aus einem schnellen Konter.

Profis» alle Termine
Montag, 13. Februar 2017 20:00 Uhr ics Programm: Geburtstag Ch. Martschinko Ort:
Donnerstag, 16. Februar 2017 20:00 Uhr ics Programm: Geburtstag Raphael Holzhauser Ort:
Dienstag, 21. Februar 2017 20:00 Uhr ics Programm: Geburtstag Stryger Larsen Ort:

„Was beim WAC alles funktionierte, klappte bei uns gar nicht“, so Baumgartner, dennoch fordert er „Herz und Leidenschaft“ - innere Einstellungen, die man viel zu wenig von den Violetten sah und spürte. Am ehesten noch in der ersten Halbzeit, aber nach dem 0:2 fiel das Kartenhaus weiter zusammen.

Die gute Auslosung, die man mit Grödig daheim und dem WAC auswärts zu haben glaubte, wurde vorerst zu einem nicht geglückten Start. Auch AG-Vorstand Thomas Parits sagte deutlich: „Wir müssen uns sehr stark steigern, sonst kommt das böse Erwachen. Wir stehen schon unter Druck, müssen das nächste Spiel gewinnen, um nicht den Anschluss zu verlieren.“

Bilder aus der Lavanttal-Arena

 

Veilchen, ihr könnt es besser!

Eine Woche bleibt bis zum Heimspiel gegen Altach, um dann zu beweisen, dass man nach einem Selbstfaller auch die Kraft aufbringen kann, um wieder rasch aufzustehen.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 20 42
2. FC Red Bull Salzburg 20 40
3. SK Puntigamer Sturm Graz 20 39
4. FK Austria Wien 20 37
5. SK Rapid Wien 20 27
6. FC Admira Wacker Mödling 20 23
7. RZ Pellets WAC 20 22
8. SV Guntamatic Ried 20 20
9. SKN St. Pölten 20 18
10. SV Mattersburg 20 14
» zur Gesamttabelle