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VIOLAFIT

VIOLAFIT, die große Bildungsinitiative von Austria Wien, wächst immer weiter. Im ständigen Prozess hat sich ein Vier-Säulen-Konzept herauskristallisiert, das die gesamte Arbeit, die im Rahmen dieses Projekts umgesetzt wird, am besten beschreibt.

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Aus- und Weiterbildung

Vor allem jungen Spielern sollen mit Bildungs- bzw. Ausbildungsangeboten abseits des Fußballs zusätzliche Perspektiven ermöglicht werden. Manuel Ortlechner weiß: "Nur die wenigsten Spieler schaffen den Sprung aus den Akademien oder von den Young Violets in den Profifußball. Das ist eine einfache Rechnung."

Die Teilnehmer – allen voran die Spieler der Young Violets – können in der Ausbildungsschiene etwa die Matura nachholen und Diplomlehrgänge absolvieren.

Integration von neuen Spielern durch Bildung

VIOLAFIT organisiert außerdem Deutschkurse, bei denen Profispieler gemeinsam mit Mitarbeitern des FK Austria Wien ihre Sprachkenntnisse verbessern. Konkret büffeln hier etwa aktuell Alon Turgeman, Cristian Cuevas, Igor, Ewandro und Caleb Mikulic gemeinsam mit dem Platzwart und einer Putzkraft. "Ich finde das toll. Das ist ein Zeichen des gelebten Miteinanders innerhalb der Austria-Familie", betont AG-Vorstand Markus Kraetschmer.

Bewusstsein schaffen

VIOLAFIT setzt auch bereits bei den Akademie-Spielern an und will hier nicht zuletzt ein Bewusstsein für den hohen Stellenwert, den die Bildung in unserer Gesellschaft hat, schaffen. "Es ist schön zu sehen, dass sich die Jungs mittlerweile intern gegenseitig anstecken und motivieren, sich weiterzubilden. Da wollen wir ja auch hin – die Jungs sollen selbst aktiv werden", erklärt Manuel Ortlechner, der unter anderem mehrere Vorträge bei der U18 hielt, um die angehenden Jungveilchen darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig neben der Fußballkarriere Fort- und Weiterbildungen sind. "Dort haben sie mit ihrem Trainer Cem Sekerlioglu ein Beispiel dafür, wie schnell eine Fußballerkarriere, trotz großem Talent, aufgrund einer Verletzung vorbei sein kann. Darauf muss man vorbereitet sein", sagt Ortlechner.

Berufspraktika

Die Veilchen sollen bestmöglich auf den Einstieg ins Berufsleben vorbereitet werden. Neben den Bildungs- bzw- Ausbildungsmöglichkeiten ermöglicht VIOLAFIT den jungen Violetten zusätzlich den Zugang zu attraktiven Berufspraktika bei Austria- bzw. Fußball-affinen Unternehmen wie T-Mobile, Verbund oder in der Geschäftsstelle des FK Austria Wien selbst.

Recruiting

Erst unlängst verhalf VIOLAFIT den zwei ehemaligen Jungveilchen Boris Vukovic und Sandro Widni zu attraktiven Berufen. "Und genau darum geht es letztlich bei VIOLAFIT", betont Projektleiter Manuel Ortlechner. Das 'Recruiting' stellt eine der zentralen Säulen von VIOLAFIT dar.

Die zusätzlich ausgebildeten jungen Austria-Spieler stellen für (Austria-nahe) Unternehmen attraktive Arbeitnehmer dar – sie vereinen nützliche Attribute eines angehenden Profisportlers mit einer fundierten Ausbildung.

Für Vukovic und Widni war VIOLAFIT bereits Gold wert

Für Boris Vukovic und Sandro Widni hat es (noch) nicht ganz zum Fußballprofi gereicht. Durch VIOLAFIT schafften sie aber bereits den direkten Übergang ins Berufsleben, und das mit Bravour. Bei Harreither in Gaflenz haben sie attraktive Arbeitsplätze bekommen. "Das ist echt eine tolle Geschichte. Boris ist so von seinem Job angetan, dass vom Profifußball nach so kurzer Zeit schon gar keine Rede mehr ist", erzählt Ortlechner.

Boris Vukovic absolvierte bis Sommer 2017 in Summe 42 Pflichtspiele für die Austria Amateure. Sandro Widni wechselte im Vorjahr von den Jungveilchen zum Wolfsberger AC. Auch in dieser Zeit riss der Kontakt zu VIOLAFIT nie ab. Als ihm auch dort der Durchbruch verwehrt blieb, kontaktierte der 22-Jährige wieder die Austria, und schaffte mit VIOLAFIT den Einstieg in ein erfolgreiches Berufsleben.

'Life-Coaching'-Seminare

Dabei lernen die Teilnehmer – Akademie-Spieler, Young Violets, Profis und Mitarbeiter des FK Austria Wien aus diversen Abteilungen – über verschiedene Zugänge zum Fußballsport. "Da bekommen sie praktische Inputs, die sie im späteren Leben weiterhelfen werden", schildert Manuel Ortlechner.

Einige Auszüge: Dr. Gerhard Zallinger, Sportwissenschaftler des ÖFB, referierte aus biologischer Perspektive über die "Zellen des Erfolges". Christoph Pflug, Chef der Presseabteilung des FK Austria Wien, erklärte die strategische Kommunikation des Vereins. Hans Huber, langjähriger Journalist und ORF-Sportchef, gab den Jungveilchen vor allem Praxistipps für ein professionelles Auftreten in der Öffentlichkeit. Dr. Werner Zöchling, Sportpsychologe und Teil des erfolgreichen Trainer-Teams unter Peter Stöger, schilderte aus wissenschaftlicher Perspektive, wie sich Spieler im mentalen Bereich persönlich weiterentwickeln können.

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Generali-Arena
Horrplatz 1
1100 Wien
E-Mail: violafit(a)fk-austria.at

 

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 17 45
2. LASK 17 31
3. SKN St. Pölten 17 29
4. RZ Pellets WAC 17 26
5. FK Austria Wien 17 24
6. SK Puntigamer Sturm Graz 17 23
7. TSV Prolactal Hartberg 17 23
8. SK Rapid Wien 17 20
9. SV Mattersburg 17 19
10. FC Wacker Innsbruck 17 16
11. CASHPOINT SCR Altach 17 11
12. FC Flyeralarm Admira 17 11
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